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B’ezrat HaShem - Teil 1

Aktualisiert: 22. Sept 2020

In etwa einer Stunde beginnt in Israel der Shabbat, der Ruhetag - Zeit für ein kurzes Resümee: In den Gassen Tel Avivs gibt es so viel zu entdecken. Kleine Cafés, Restaurants, Galerien. Das Leben spielt sich draußen ab, besonders am Abend. Alte Menschen sitzen auf Plastikhockern vor ihren Häusern auf dem Bürgersteig, nebenan feiern die jungen in einer Bar. In den Gassen riecht es nach Kardamom, gegrilltem Fleisch und Meer. Und Schweiß, wenn man ehrlich ist. Die Sonne knallt auf den Asphalt, die Luftfeuchtigkeit liegt zurzeit bei etwa 80 Prozent.


Ein Auto vor einem Café im Hipster-Viertel Florentin.

Das Hostel ist seit Dienstagabend voll mit Menschen und ich fühle mich wie auf einer Klassenfahrt. Fast jeder ist alleine unterwegs und sucht schnell nach Anschluss. Einkaufen auf dem Carmel-Markt am Morgen, relaxen am Strand am Nachmittag oder Cocktails trinken in einer Bar am Abend - irgendjemand schließt sich immer an. Was den Start meiner Reise wirklich angenehm macht.


Fast immer mit mir unterwegs: Dan aus den USA. Seine Eltern haben russische Wurzeln und sind jüdischen Glaubens, daher hat er in der Sonntagsschule etwas hebräisch gelernt und daher spricht er auch fließend Russisch. Beides Fähigkeiten, die uns bei unserem gestrigen Ausflug zwar nicht zum Ziel gebracht haben aber zumindest sehr nützlich waren. Das Motto des Tages: B‘ezrat HaShem. Dazu später mehr. Die Hostel-Gruppe bricht jetzt nach Jaffa auf. Oder Florentin. Die Mehrheit entscheidet;)


Die Tel Aviv-Crew.


Ich bin Jana Freiberger, Journalistin, und schreibe auf diesem Blog über mein Leben.

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