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  • Jana

Stürmische Zeiten

Aktualisiert: 27. Feb.


Stum Norddeutschland
Mehrere Sturmtiefs ließen die Elbe im Februar 2022 über die Ufer laufen.

Nach zwei Jahren Corona-Pandemie sollte dieses Jahr endlich alles besser werden. Normalität zurückkehren, die Dinge wieder ihren gewohnten Gang gehen. Doch obwohl die meisten Corona-Maßnahmen bis zum 20. März aufgehoben werden sollen, ist der Blick nach vorne frustrierend wie nie.


Noch immer bestimmt Corona den Alltag


Bereits im Januar wurde meine positive Stimmung, mit der ich ins neue Jahr gestartet war, einem ersten Härtetest unterzogen: Mitte des Monats wollte ich eine Freundin in Mainz besuchen. Doch kaum hatte ich den Koffer vom Dachboden in die Wohnung geschleppt, konnte ich ihn auch schon wieder nach oben schleifen.


Der Grund: Corona. Mal wieder. Weil eine Person in ihrem näheren Umfeld sich kurz vor unserem Treffen infiziert hatte, musste meine Freundin in Quarantäne. Erneut wurde ein lange geplantes Treffen wegen Corona kurzfristig abgesagt. Ob das Virus im Laufe dieses Jahres wirklich verschwinden wird? Ungewiss.


Ylenia, Zeynep und Antonia durchkreuzen Wochenendpläne


Im Februar dann ein ähnliches Szenario, aber mit anderer Ursache. Genau an dem Tag, an dem ich Besuch aus Stuttgart erhalten sollte, zog ein Sturmtief über Norddeutschland und legte den kompletten Bahnverkehr lahm. Mein Besuch kam nicht weiter als Köln und musste sich auf den Weg zurück nach Hause machen.


Zwei weitere Sturmtiefs stellten sicher, dass das Treffen auch ja nicht auf die Tage danach verschoben werden konnte. Hält sich Omikron gerade mal zurück, springen eben Ylenia, Zeynep und Antonia ein und fegen meine Pläne vom Tisch. Angesichts des Klimawandels vermutlich nicht zum letzten Mal.


Besuch in der Ukraine verschiebt sich erneut


Neben den Sturmtiefs, die während ich diesen Text schreibe noch immer über Hamburg wüten und für Sturmfluten und umfallende Bäume sorgen, trübt derzeit noch eine andere Sache meinen Blick nach vorne. Eine Sache, die zurzeit die ganze Welt beschäftigt, mich aber auch persönlich betrifft: Der drohende Einmarsch Russlands in die Ukraine.


Ein Teil meiner Familie lebt in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, und Anfang März wollte ich endlich den eigentlich für April 2020 geplanten Besuch nachholen. Doch wie aus all meinen Plänen für dieses Jahr wird nun auch daraus nichts werden. Ob und wann ich die Reise in das Land, in dem ich früher so häufig zu Besuch war, nachholen kann, ist unklar. Genau wie alles andere, sollte in Europa tatsächlich wieder ein Krieg ausbrechen...



Am 24. Februar 2022 hat die russische Invasion in die Ukraine begonnen – Anm., 27.02.22



Ich bin Jana Freiberger, Journalistin, und schreibe auf diesem Blog über meinen Alltag, Reisen und gutes Essen.

















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